Dunkelfeld-Vitalblutuntersuchung

Der Makrokosmos im Mikrokosmos

Blut – ein besonderer Saft

Unser Blut, das “rote Gold”. Wie selbstverständlich geben wir es beim Arzt ab, um Information darüber zu erhalten, wie es uns gerade geht? Doch woher kommen diese Informationen?

Unser Blut ist Sitz des Immunsystems. Dort gibt es Blutzellen (Lymphozyten), die genau wissen, mit welchen Krankheitserregern wir in diesem Leben schon Kontakt hatten oder gerade Kontakt haben. Ebenso nimmt es mit jedem Umlauf im Körper Informationen aus den Organen auf. So erhalten wir Leberwerte, Cholesterinwerte usw.

Blut durchströmt in einem insgesamt 96.000 Kilometer langen Leitungssystem den Körper und versorgt so jede der Milliarden Zellen, aus denen der Körper besteht. Nur die Hornhaut der Augen, Haare, Zehen- und Fingernägel und der Zahnschmelz werden nicht durchblutet.

  • Erwachsene haben rund 5 Liter Blut im Körper (das entspricht 8 % des Körpergewichtes
  • Diese Blutmenge fließt in etwa 2000 mal pro Tag durch den Körper – das sind rund 10.000 Liter Blut, die täglich vom Herz durch den Körper gepumpt werden
  • Wir haben ca. 96.000 km Blutgefäße im Körper, das entspricht dem 2,5-fachen Erdumfang

Faszinierend, nicht wahr?

Bereits die allerersten Anzeichen einer Krankheit spiegeln sich im Blut wider. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass in unserem Körper Mikroorganismen (Kleinstlebewesen) in einer Riesenanzahl vorhanden sind, damit wir überleben können. Dazu zählen Viren, Bakterien und Pilze, die grundsätzlich nicht schädlich sind. Sie können jedoch pathologisch werden und schädliche Eigenschaften entwickeln, wenn unser Körper ihnen das passende (saure) Milieu bietet.

Darum ist es sinnvoll, das innere Milieu in den Körpersäften und Geweben in seiner natürlichen Ausgewogenheit zu bewahren und zu pflegen, um mit ihnen in Symbiose leben zu können. Die Entwicklung der Mikroorganismen ist abhängig von der Ernährung, Bewegung, Sauerstoffaufnahme und Stress und wirkt sich auf den Säure-Basen-Haushalt in den Säften und Geweben des Körpers aus. Je saurer die Zusammensetzung, desto intensiver können sich die schädlichen Pilzformen entwickeln (Mucor racemosus, Aspergillus niger).

Diese blockieren die Blutzirkulation und behindern die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff. Somit ist die Zellatmung gefährdet. Ebenso kommt es durch diese Eigenschaften und Stoffwechselprodukte zu bestimmten Krankheiten wie Durchblutungsstörungen, Immunschwäche bis hin zu Zellentartungen.

Sinn und Zweck

Die Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Dr. G. Enderlein ist ein qualitatives Blutuntersuchungsverfahren mit einem Spezialmikroskop, welches durch eine besondere Beleuchtungsmöglichkeit Strukturen im Blut sichtbar macht. Die Stärke der Dunkelfeldmikroskopie ist die Erkennung der Ursachen von schwierig diagnostizierbaren Beschwerden. Qualitativ bedeutet, dass die Blutzellen nicht gezählt werden, sondern ihre Beschaffenheit und Aktivität betrachtet und beurteilt werden kann. Denn Erythrozyten, die zwar in ausreichender Zahl vorhanden sind, aber kein Sauerstoff transportieren können, nutzen dem Organismus wenig.

Mit der Beobachtung des Blutes können

  • Zustand und Funktionsfähigkeit der Blutzellen
  • Aktivität des Immunsystems
  • Befall mit Krankheiterregern (Bakterien, Viren, Pilze)
  • Stoffwechselstörungen
  • Übersäuerung
  • Eiweißüberlastungen
  • allgemeine Reaktionsfähigkeit und Energiezustand
  • Hinweise auf Störfelder und Infektionen
  • Säuren-Basen-Verhältnis über Durchblutungsstörungen
  • Leber- und Darmbelastungen
  • Umweltbelastungen bis hin zur
  • Sauerstofftransportfähigkeit

erkannt werden.

Artikel – Das Gedächtnis des Blutes

Durchführung

Bei der Dunkelfelddiagnostik wird ein Tropfen Blut in vitalem Zustand mikroskopisch über einen längeren Zeitraum bis zum natürlichen Zerfall untersucht. Der erste Einblick gleich nach der Abnahme zeigt die Fließfähigkeit und die Elastizität der roten Blutkörperchen im noch beweglichen Blut und damit ihre Versorgungsfähigkeit. Ferner kann man die Beschaffenheit der Blutkörperchen, ihre Sauerstoffkapazität und ihr elektrisches Potential beurteilen.

Die zweite Betrachtung erfolgt nach ca. einer Stunde. Hier ist die Bewegung der Blutzellen größtenteils zum Stillstand gekommen. Bewegung ist trotzdem vorhanden, entweder durch abgelöste Bestandteile der Blutzellen oder andere Teilchen, die frei im Blut schwimmen, beziehungsweise sieht man erste Veränderungen an den roten Blutkörperchen selbst. Die weiteren Betrachtungen erfolgen in einem bestimmten Rhythmus (nach 4, 6 und 8 Stunden), bis das Blut zerfallen ist.

Die Befunde der Dunkelfeldmikroskopie erlauben es, einen speziell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Therapieplan zu entwerfen und sind als Diagnostikum zur Verlaufskontrolle für jede Art von naturheilkundlicher Therapieform nutzbar. Durch eine speziell entwicktelte Therapie können die beschriebenen Phänomene im Blut auch medikamentös behandelt werden; hierfür eignen sich in besonderere Weise die Präparate der Firma SANUM.

Oben links sehen Sie das Bild einer Galaxie im Universum, rechts einen Symplasten im Dunkelfeld, die kleinen Kreise darum sind Erythrozyten (rote Blutkörperchen). Ich bekomme bei diesem Anblick eine Gänsehaut…